Der Sprecher der Moskauer Patriarchates, Wladimir Legoida, sprach am Montag, 12. Mai, nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax von einer «Absage an die christliche Identität der europäischen Kultur». Es handle sich um ein weiteres Glied in der Kette der «kulturellen Legitimierung von Lastern in der modernen Welt».
Die Anerkennung von Dingen, die in der Bibel als «Abscheulichkeit» bezeichnet würden, sei keine neue Entwicklung, so Legoida. Sie dürfe nicht verharmlost werden. Die kulturelle Legitimierung des Phänomens sei noch gefährlicher als die rechtliche, weil sie oft der Vorbote von Gesetzen sei.