Reformierte ZH: 400’000 Franken für Nothilfe im Nahen Osten

Der Kirchenrat der Zürcher Landeskirche unterstützt notleidende Menschen im Nordirak, in Syrien und im Südosten der Türkei.


Die Summe von 400‘000 Franken ist dank vieler Kollekten von Kirchgemeinden sowie Spenden von Einzelpersonen zusammengekommen, heisst es in einer Mitteilung der Zürcher Landeskirche. Darin enthalten seien auch 100’000 Franken aus dem Lotteriefonds, die der Zürcher Regierungsrat der Landeskirche für Nothilfeprojekte für die Syrienflüchtlinge zugesprochen habe.

Der Beitrag aus dem Lotteriefonds komme unterschiedlichen ethnischen und religiösen Gruppen zugute: Einem kurdischen Frauengesundheitszentrum zum Beispiel, einem Spital in der vor allem von Jesiden bewohnten irakischen Region Sinjar sowie einer Schule für traumatisierte Flüchtlingskinder in Jordanien.

Der Schwerpunkt der landeskirchlichen Hilfe liege bei Projekten zugunsten der orientalischen Christen, weil deren Situation immer prekärer werde. Die Zürcher Landeskirche pflege seit vielen Jahren freundschaftliche Kontakte mit den orientalischen Kirchen und Hilfswerken im Nahen Osten.