Zur Wahl für das St. Galler Kirchenratspräsidium kandidieren zwei St. Galler: Pfarrer und Kirchenrat Martin Schmidt und Pfarrer Klaus Stahlberger. Weiterhin die Appenzeller Pfarrerin Sigrun Holz, allerdings mit langjähriger Erfahrung als Pfarrerin und Kirchenrätin in der St. Galler Kirche sowie der Baselbieter Pfarrer Christoph Ramstein.
Die rechtliche Frage, ob Kandidaten, die ihren Wohnsitz nicht im Kanton St. Gallen haben, gewählt werden können, wurde von Synodalpräsidentin Daniela Zillig positiv beantwortet. «Bei Amtsantritt müssen sie jedoch ihren Wohnsitz im Kanton haben. Jetzt geht es darum, dass der bestqualifizierte Kandidat gewählt wird.»
Neben vielen gemeinsamen Anliegen setzten die Kandidaten eigene Akzente: Holz: «Ich bin gut vernetzt, auch interkantonal, und will zeigen, dass es Frauen auch können.» Stahlberger: «Ich kann das Feuer weitertragen.» Ramstein: «Ich kann eine wertvolle Aussenperspektive reinbringen.» Schmidt: «Ich stehe für Kontinuität der St. Galler Kirche.»
Am 24. Juni bestimmt die Synode die Nachfolge für Dölf Weder, der im Februar 2014 als Kirchenratspräsident zurücktritt. Ein erstes Hearing der Kandidaten hatte Anfang April vor der kantonalen Pfarrerschaft stattgefunden. Das Rennen ist weiterhin offen.
Einen ausführlichen Bericht können Sie in der «Reformierten Presse» vom 3. Mai lesen.