Das Geld soll zu zwei Dritteln in eine neue Rückstellung «Ausgleichszentralkassenbeitrag» einfliessen. 200 000 Franken sind für die Gemeindeausgleichskasse vorgesehen, mit der finanziell schwächere Kirchgemeinden unterstützt werden.
Der «unerwartet hohe Ertragsüberschuss» resultiert unter anderem aus «markant weniger Aufwand für geplante Projekte im Rahmen der Legislaturziele», wie es im Bericht des Finanzverantwortlichen heisst. Nach Auskunft von Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg waren in der vergangenen Legislaturperiode Projekte bewilligt worden, für deren Ausführung die personellen Ressourcen fehlten.
Nach einigen Diskussionen wurde die befristete Aufstockung des landeskirchlichen Stellenplans um 130 Prozent mit grosser Mehrheit akzeptiert, da die Überstunden des Personals der Stabsstelle in den vergangenen Jahren auf ein als nicht mehr tragbar eingeschätztes Mass angestiegen waren.
Als einziger Antrag zurückgewiesen wurde eine Passage der Teilrevision in der «Systematischen Rechtssammlung», die den Rechtsweg in Konfliktfällen regelt.