Kazue Hisamatsu (75), Setsuko Hayakawa (74) und Chiaki Hatanaka (62) wählten die Stadt Minamisoma, knapp 25 Kilometer vom Unglücksort entfernt, als neuen Sitz, wie der asiatische katholische Pressedienst Ucanews berichtet.
Die Frauen, die unterschiedlichen Ordensgemeinschaften angehören, arbeiten im örtlichen Zentrum der Caritas und wollen ihr Gemeinschaftsleben im Oktober aufnehmen.
Ein Teil des Stadtgebiets von Minamisoma liegt noch in der Evakuierungszone, die nach dem Nuklearunfall vom März 2011 eingerichtet wurde. Mehr als ein Drittel der ursprünglich 70’000 Einwohner kehrte bis heute nicht zurück.
Die Ordensleitung von Hisamatsu und Hayakawa hatte laut Ucanews bereits vor Monaten beschlossen, die katholischen Einrichtungen in Minamisoma zu stärken. Die beiden entsandten Ordensfrauen taten sich daraufhin mit einer dritten zu einer Gemeinschaft zusammen.