Insgesamt halten nach Angaben der Menschenrechtsorganisation 13 von 25 Karibikstaaten an der Kapitalstrafe fest, heisst es in einer Medienmitteilung vom 9. Oktober. Acat-Schweiz ruft im Rahmen einer Kampagne dazu auf, Petitionen an die karibischen Staaten Trinidad, Tobago, Barbados und Guatemala zu unterzeichnen.
Zu den13 Staaten im Karibikraum, die an der Todesstrafe festhalten gehören laut Mitteilung Guatemala, Jamaika und Kuba. Oft hielten diese Staaten die Todesstrafe für die geeignete Antwort auf eine Zunahme der Kriminalität. Andere seien sich indes bewusst, dass es die Ursachen der Gewalt zu bekämpfen gelte. So hätten manche Staaten Massnahmen ergriffen, um das Bildungssystem zu verbessern oder die Armut zu verringern. Jetzt gelte es, diese Länder vom definitiven Verzicht auf die Todesstrafe zu überzeugen, schreibt die Menschenrechtsorganisation. Acat-Schweiz wolle daran erinnere, dass die Verbrechensrate eines Landes nicht von der Anwendung der Kapitalstrafe abhängt, heisst es in der Mitteilung weiter.
Acat-Schweiz ist eine ökumenische Menschenrechtsorganisation, die sich weltweit für die Abschaffung von Folter und Todesstrafe einsetzt.