Dies teilte der Think-Tank, ein Zusammenschluss von im interreligiösen Dialog engagierten Frauen, am 1. November mit. Der Leitfaden wurde von Jüdinnen, Christinnen und Musliminnen verfasst.
In einer religiös und kulturell vielseitigen Welt werde das Zusammenleben durch nicht hinterfragte Annahmen und mangelndes Wissen über die anderen Religionen erschwert, heisst es in der Mitteilung. Auch Menschen, die sich im interreligiösen Dialog betätigen, machten die Erfahrung, dass trotz guter Absichten eine interreligiöse Verständigung oft misslinge.
Der Leitfaden will vor allem häufige «Stolpersteine» im interreligiösen Dialog erkennen helfen und aufzeigen, wie diese vermieden werden können. Die Lernergebnisse, die von den Mitgliedern des Think-Tank gesammelt wurden, sind in Dialog-Leitlinien verfasst und mit konkreten Beispielen aus ihrer interreligiösen Praxis versehen.
Der 2008 gegründete Verein wird gegenwärtig von der muslimischen Islamwissenschaftlerin Amira Hafner-Al Jabaji präsidiert. Dem Vorstand gehören ebenfalls die christliche Theologin Doris Strahm und die jüdische Theologin Gabrielle Girau Pieck an.