Neuer Blick aufs reformierte Lesen

Das Institut für Theologie und Ethik (ITE) des Kirchenbundes legt seine erste Studie vor. Unter dem Titel «Sola lectura?» befasst sie sich mit den aktuellen Herausforderungen des Lesens aus protestantischer Sicht.

Das Ergebnis einer transdisziplinären Zusammenarbeit: die Studie «Sola lectura?». Im Bild: Ausschnitt des Covers der Publikation. (Bild: Cover «Sola lectura?»)

Der derzeitige Medienwandel fordert das Christentum als Lesereligion heraus, schreibt der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) in einer Mitteilung vom Montag. Das ITE habe sich deshalb das Thema «Lesen» vorgenommen und Thesen zu vier Bereichen formuliert: «Christentum und Mediengeschichte», «lesen, um (sich) anders zu sehen», «die Natur lesen» und «Lesegerechtigkeit und Demokratie».

Anlässlich der Eröffnung des Reformationsjubiläums in Basel vom 11. November wurde die Publikation vorgestellt. Peter Schmid, Präsident des ITE und Vizeratspräsident des Kirchenbundes erklärte dabei: «Lesen ist die Voraussetzung für die ungeschmälerte Teilhabe an Demokratie und Rechtsstaat.»

Dem 2014 gegründeten ITE gehören vierzehn Wissenschaftler aus Theologie, Rechtswissenschaften, Pädagogik und Naturwissenschaften an. Das ITE bearbeitet gesellschaftliche Fragen und stützt sich dabei auf den Dialog der Theologie mit anderen Disziplinen.

 

Die Studie kann hier bestellt oder heruntergeladen werden.