Neue Schweizer Plattform für interreligiösen Dialog geplant

Die Interreligiöse Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz (Iras Cotis) will in diesem Jahr mit dem Aufbau eines Jugendnetzwerkes beginnen. Vorgesehen ist unter anderem eine digitale Dialogplattform.


Damit soll in erster Linie der Austausch unter Jugendlichen gefördert werden, um «Vorurteile abzubauen und im Hinblick auf Religion ins Gespräch zu kommen», teilte die Geschäftsführerin von Iras Cotis, Katja Joho, mit. Das Projekt befindet sich nach ihren Angaben erst in der Planungsphase.

Das künftige Jugendnetzwerk soll zudem in die Öffentlichkeit ausstrahlen, so die Geschäftsführerin weiter. Dabei soll die Botschaft transportiert werden, dass «Jugendliche Wert auf ein tolerantes Zusammenleben in der Schweiz legen und daran aktiv mitbauen wollen».

Iras Cotis, vor 22 Jahren gegründet, versteht sich als Interessengemeinschaft der in der Schweiz vertretenen Religionsgemeinschaften. Sie ist als Verein organisiert, dem derzeit rund 100 Mitglieder angehören. Iras Cotis koordiniert jährlich Anfang November die «Woche der Religionen», eine nationale Veranstaltungsreihe, die Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit sowie solchen ohne Religionszugehörigkeit ermöglichen soll.