Die evangelisch-reformierte Pfarrerin Renata Aebi möchte als neue Co-Leiterin bis im Frühjahr verbindliche Standards für die Palliative-Seelsorge definieren, wie es in einer Medienmitteilung vom 20. November heisst. «Wir wollen verständlich machen, was Seelsorge tut, wann und wie sie beizuziehen ist, und welchen Beitrag sie an die Behandlung leisten kann», wird Aebi in der Mitteilung zitiert. Spiritualität solle so noch besser als Ressource genutzt werden können, betont sie.
Gerade in der Palliative-Versorgung für Menschen in der letzten Lebensphase würden sich spirituelle Fragen oft mit besonderer Dringlichkeit stellen. Daher sei eine professionelle Handhabung in der Spiritual Care ebenso angezeigt wie in der medizinischen und pflegerischen Versorgung.
Lisa Palm ist Palliative-Beauftragte der katholischen Landeskirche in Zürich. Dank ihr ist dort laut Mitteilung jüngst ein ökumenisches Fortbildungsangebot für Seelsorgerinnen und Seelsorger entstanden. Palm und Aebi folgen auf Karin Kaspers-Elekes, die die Fachgruppe seit 2016 präsidierte. (bat)