Nationaler Sammeltag für Erdbebenopfer in Nepal

Die Glückskette organisiert am Dienstag, 5. Mai, einen nationalen Sammeltag für die Erdbebenopfer in Nepal. Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz Heks verzichtet auf einen kurzfristigen humanitären Einsatz.

Trümmer nach dem Erdbeben in Nepal.
Herumliegende Trümmer nach dem Erdbeben in Nepal. (Wikimedia/Krish Dulal)

«Während verschiedene andere Schweizer Hilfswerke teilweise bereits seit Jahren in Nepal aktiv sind, war Heks bisher weder selber noch über lokale Partnerorganisationen im Himalaya-Staat tätig», schreibt das Heks auf seiner Website. Das Hilfswerk verfüge somit nicht über die notwendige Infrastruktur für einen kurzfristigen humanitären Einsatz. Heks unterstütze aber deshalb den Spendenaufruf der Glückskette zugunsten der notleidenden Menschen in Nepal.

 

Folgende Hilfswerke und Organisationen haben bisher für Nepal gespendet (Auswahl):

  • Die Heilsarmee hat mit Sofortmassnahmen begonnen und hierfür 100’000 Franken zur Verfügung gestellt. Die Heilsarmee ist seit 2009 in Nepal tätig.
  • Die Christoffel Blindenmission, seit 1972 in Nepal engagiert, hat 250’000 Franken für die Sofort- und Wiederaufbauhilfe eingesetzt.
  • Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, Unicef, hat 400’000 Franken für Soforthilfe gesprochen. Unicef arbeitet seit über 40 Jahren in Nepal.
  • Caritas Schweiz hat für die Not- und Überlebenshilfe einen Beitrag von 500’000 Franken gesprochen. Ihre Schwesternorganisation Caritas Nepal ist bereits in der Rettungshilfe aktiv. (ref.ch/kath.ch)