Mit einem Klick können Internetnutzer auf 143heartbeat.ch ihre Gemütslage auf einer Skala von eins bis neun angeben. Zusätzlich zu den Klicks werden laut Dargebotene Hand auch Twitter-Nachrichten aus der Schweiz auf ihre Emotionalität hin ausgewertet. Daraus generiert die Website eine Stimmungskurve in Echtzeit.
Das Stimmungsbarometer solle Menschen motivieren, offen und ehrlich über ihr Wohlbefinden zu sprechen, schreibt die Organisation am 18. November in einer Mitteilung. Beim Sorgentelefon und bei den Onlinekontakten verzeichne die Dargebotene Hand bereits eine regionale Zunahme von bis zu 15 Prozent. Seit 2013 registriere die Organisation ausserdem eine wachsende Nachfrage bei Männern. Jede dritte Anfrage komme heute von einem Mann.
Bei den Anfragen gehe es vor allem um psychische Leiden sowie Beziehungs- und Familienprobleme. Laut Mitteilung gehe es nur bei einem Prozent der Anrufe um Suizid.
Das Telefon sei weiterhin das wichtigste Standbein der Dargebotenen Hand. Seit 2012 gibt es ausserdem eine Kooperation mit Facebook und die Website der Dargebotenen Hand sei neu auch für Smartphones optimiert.