AG: Reformierte Landeskirche erhält Prädikat «Familie und Beruf»

Die Landeskirchlichen Dienste der Reformierten Landeskirche Aargau wurden mit dem Label «Familie und Beruf» ausgezeichnet. Dieses wird an Unternehmen verliehen, die Massnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf umsetzen.

Die Aargauer Landeskirche erhielt als vierte reformierte Institution das Label «Familie UND Beruf».
Die Aargauer Landeskirche erhielt als vierte reformierte Institution das Label «Familie und Beruf». (Bild: zVg)

Am 8. Dezember überreichte Thomas Brückmann von der Fachstelle UND, Familien- und Erwerbsarbeit für Männer und Frauen, das Prädikat «Familie und Beruf» an Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Landeskirchlichen Dienste. Brückmann lobte dabei, dass die Landeskirche schon bei der Evaluationsrunde mehr als die erforderlichen 300 Punkte erreicht hatte und hob insbesondere die flexiblen Arbeitszeiten und die Rücksicht auf familiäre Betreuungsaufgaben hervor.

Die Fachstelle UND hat die ca. 40 Arbeitsplätze in den Landeskirchlichen Diensten bezüglich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf systematisch untersucht, wie es in der Mitteilung der Aargauer Landeskirche heisst. Der Zertifizierungsprozess wurde im Frühjahr 2016 eingeleitet. Wie alle Unternehmen und Institutionen, die das Prädikat «Familie und Beruf» erhalten möchten, mussten sich die Landeskirchlichen Dienste zuerst einer Situationsanalyse der Fachstelle UND unterziehen.

Nach den Reformierten Kantonalkirchen Bern-Jura-Solothurn und St. Gallen sowie dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund ist die Reformierte Landeskirche Aargau die vierte reformierte Institution in der Schweiz, die das Prädikat «Familie und Beruf» erhält.