Reformierte Zuger Kirche

Kirchenrats­präsident Rolf Berweger tritt zurück

Nach zwölf Jahren im Zuger Kirchenrat, davon acht als Präsident, nimmt Rolf Berweger seinen Hut. Seine Nachfolge wird frühestens im Juli bestimmt.

Auf Ende 2021 kommt es in der Leitung der Reformierten Kirche Kanton Zug zu einem Wechsel: Rolf Berweger tritt als Kirchenratspräsident zurück, wie aus einer Mitteilung vom 1. März hervorgeht. Der offizielle Termin für die Wahl seiner Nachfolgerin oder seines Nachfolgers ist der 3. Oktober. Würde nur eine Person antreten, würde sie allerdings bereits am 26. Juli bei stiller Wahl gewählt, wie die Zuger Kirche auf Nachfrage mitteilt.

Von der Bank zur Kirche

Rolf Berweger war während zwölf Jahren in der Exekutive der Zuger Kirche tätig, die letzten acht Jahre stand er dem Gremium vor. Als er 2009 dem Kirchenrat beitrat, übernahm er zuerst das Ressort Bauwesen und leitete den Bau des neuen Kirchenzentrums, das 2012 eingeweiht wurde. Zuvor war er hauptsächlich im Bankensektor tätig.

Wie die Kirche weiter mitteilt, wird Berweger mit dem Rücktritt auch die überkantonalen Verpflichtungen aufgeben, so als Synodaler der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS), als Vertreter der Kantonalkirchen im Stiftungsrat des Hilfswerkes Heks und im Ausschuss der Deutschschweizerischen Kirchenkonferenz (KIKO). Zuletzt hatte Berweger in der Untersuchungskommission der EKS Einsitz genommen, welche die Ereignisse um den Rücktritt von Gottfried Locher aufarbeiten soll. (vbu)