Kirchenbund gedenkt der Opfer von Brüssel

Der Rat des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds SEK hat die Anschläge von Brüssel entschieden verurteilt.

Bruxelles est belle: Passanten trauern nach den Anschlägen in Brüssel.
Bruxelles est belle: Passanten trauern nach den Anschlägen in Brüssel. (Bild: Miguel Discart/Wikimedia)

«Der Terror fanatisierter Islamisten schreckt vor nichts zurück. Verbrecher missbrauchen die Religion, bedrohen die  Gesellschaft und gefährden den religiösen Frieden. Gestern Paris, heute Brüssel… und morgen?», fragt Gottfried Locher, Präsident des SEK-Rates, in einer Mitteilung vom 23. März.

Die Anschläge von Brüssel hätten Unschuldige, Getötete, Verletzte und Angehörige getroffen. Vor ihnen verneige sich der Rat des Kirchenbundes im stillen Gedenken. «Die Opfer fordern uns heraus, jedem Angriff auf unsere Grundüberzeugungen, auf den Schutz der Menschenwürde und die Geltung der Menschenrechte entschieden entgegenzutreten», heisst es.
Islamistischer Terrorismus bedrohe die Welt und stelle die Sicherheitspolitik vor schwierige Aufgaben. Religionen seien vor Missbrauch nicht geschützt. Gottfried Locher wird in der Mitteilung weiter zitiert: «In den Tagen vor Ostern erinnern wir uns daran, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Die Liebe ist stärker als alle Kräfte des Bösen.»