Trotz profilierter Arbeit von Redaktor Remo Wiegand und trotz des Einsatzes des Vorstands habe die Neulancierung des «auftrag» keine Trendwende herbeiführen können, wie es heisst. Neuabonnenten seien ausgeblieben, die Abozahlen seien in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. «Damit ist es nicht mehr möglich, die Finanzen für eine Weiterführung aufzubringen», wie der Präsident des Vorstandes, Ludwig Spirig-Huber, schreibt.
Der Vorstand habe daher Ende September beschlossen, einen Schlusspunkt zu setzen. Nach der Dezember-Nummer werde der «auftrag» sein Erscheinen definitiv einstellen. Mit der letzten Generalversammlung und einem Abschiedsfest soll die Geschichte des «auftrag» Ende März 2015 zu Ende gehen. Die Zeitschrift wurde 1974 gegründet. 1992 betrug die Auflage 7000 Exemplare, heute noch 3800.