Die Freigelassenen gehören demnach zu den rund 250 Christen, die im Zuge einer militärischen Offensive des «Islamischen Staats» gegen 35 assyrische Dörfer im Chabur-Tal am 23. Februar gefangen genommen wurden. Seither wurden mehrfach kleinere Gruppen freigelassen, heisst es weiter.
Anfang Oktober veröffentlichten dschihadistische Internetportale ein Video, das die Hinrichtung von drei Christen aus dem Chabur-Tal zeigt. Die Dschihadisten drohten mit weiteren Hinrichtungen, falls das für die Freilassung der Geiseln geforderte Lösegeld nicht bezahlt werde.
Derzeit befinden sich laut «Fides» noch mindestens 168 assyrische Christen in den Händen des «Islamischen Staates». (kath.ch)