Käppeli übernimmt für 5 Millionen Franken von der Gemeinde den sogenannten Singisen-Flügel des ehemaligen Klosters Muri. Nach Abschluss der Renovationsarbeiten will Käppeli den Gebäudeteil der Stiftung «Murikultur» schenken. Dazu kommen 25 Jahre lang 100 000 Franken im Jahr, damit die Stiftung das künftige Museum instand halten kann.
Die Stiftung will im Stammkloster der Habsburger die Geschichte dieser Dynastie, den benediktischen Klosteralltag und die Geschichte einiger wichtiger Äbte mit einem modernen Ausstellungskonzept dokumentieren. Das Museum soll im Mai 2014 eröffnet werden.
Für alles, was er als eines von zwölf Kindern einer Bauernfamilie aufgebaut hat, sei in Muri der Grundstein gelegt worden, erklärte Käppeli gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung vom 30. Juli. Nun will er dies der Gemeinde verdanken.