Das glarnerische Kirchenparlament sagte Ja zur Jahresrechnung 2016, die mit einem Plus von 22’000 Franken abschloss. Gutgeheissen wurden auch Beiträge aus dem Baufonds an die Kirchgemeinden Grosstal, Schwanden und Niederurnen, wie es in einer Mitteilung der Glarner Landeskirche heisst.
Zur Verordnung über die neue Besoldung von Kirchenmusikern, die in früheren Synoden immer wieder zu reden gab, kamen diesmal keine Wortmeldungen. Der von einer synodalen Kommission erarbeitete Verordnungsentwurf erwies sich als mehrheitsfähig und wurde von der Synode gutgeheissen.
Startschuss zum Reformprojekt «Generationenkirche»
Gemeindepräsident Christian Marti dankte bei der Behandlung des Rechenschaftsberichts für die kantonalkirchlichen Engagements und Initiativen wie die Beratungsstelle ALO, die Schuldenberatung und den Sozialdienst helppoint. Ebenso verdankte er die «konstruktive» Auseinandersetzung im Zusammenhang mit der Moschee Netstal.
Kirchenratspräsident Ulrich Knoepfel verwies in seinen Mitteilungen vor allem auf den Startschuss des Reformprojekts «Glarner Generationenkirche». Dieses will die Glarner Kirche als «gastlichen Lebensraum mit vielfältigen Zugängen» präsentieren.