Gefragte Internet-Seelsorge im Jahr 2013

Die Internet- und SMS-Seelsorge war im Jahr 2013 sehr gefragt, wie dem Jahresbericht 2013 zu entnehmen ist. Nach wie vor nicht gesichert ist aber die langfristige Finanzierung.


Die Homepage www.seelsorge.net habe im Jahr 2013 durchschnittlich 150 aktive Besucher pro Tag verzeichnet, heisst es im Jahresbericht. Die Anfragen per Email hätten dabei massiv zugenommen, währendem die Anfragen per SMS gleichbleibend geblieben seien.

2013 hätten die ehrenamtlich arbeitenden Seelsorgenden 1200 Erstanfragen beantwortet (ein Jahr zuvor waren es 600). Die Internetseelsorge sei gefragter denn je.

Im Durchschnitt wurden zwischen fünf und sechs Mails pro Anfrage ausgetauscht. In Einzelfällen könne die Zahl der Mails aber in die Hundert gehen. Die Teammitglieder, im Moment sind es 27 ehrenamtlich arbeitende Beratende, haben also im vergangenen Jahr wieder etliche Tausend Mails geschrieben, was viele Tage freiwillige, qualifizierte Arbeit bedeutet. Fragen und Probleme rund um die eigene Persönlichkeit, Beziehungen und Partnerschaft kommen in der Beratung am meisten vor.

Die Finanzierung des Aufwandes (210‘000 Franken) der Internet- und SMS-Seelsorge werde weiterhin je zur Hälfte durch die reformierte und die katholische Kirche sichergestellt. Die Römisch-Katholische Zentralkonferenz (RKZ) habe sich aber 2013 zurückgezogen, was Mindereinnahmen von 50‘000 Franken zur Folge hatte. Die Internetseelsorge könne noch keine guten Neuigkeiten über die längerfristige Sicherstellung der Finanzen vermelden. Es seien 2013 jedoch Gespräche geführt worden, die auf ein positives Ende hoffen lassen.

Ein Vertrag zwischen der reformierten Zürcher Landeskirche, der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, des Verbands der stadtzürcherischen reformierten Kirchgemeinden sowie des Verbands der römisch-katholischen Kirchgemeinden der Stadt Zürich regelt die Finanzierung und die Verantwortlichkeiten für die Internet- und SMS-Seelsorge.