In der Geschichte der 103 Jahre alten Organisation sei dies wohl die radikalste Änderung beim Eintrittseid. Die Formulierung «to love my god» sei durch «to be true to myself» und «to develop my beliefs» ersetzt worden. Zudem schwörten Neulinge nicht mehr, ihrem Land zu dienen, sondern der Gemeinschaft («community»).
Gemäss der Chefin der «Girls Guides», Gill Slocombe, werde der Eid dadurch weniger verwirrend und könne leichter befolgt werden. Die Änderungen wurden nach einer Umfrage vorgenommen, bei der 44000 Mitglieder antworteten. Die Organisation hat in Grossbritannien rund 550000 Mitglieder.
Während ein Sprecher der «National Secular Society» die neuen Formulierungen als «wirklich alle einschliessend» begrüsste, kritisierten christliche Organisationen den Entscheid: Der Eid klinge wie Jargon aus einem Konsum-Selbsthilfe-Handbuch.