780‘000 Franken Budget, mehrere tausend Teilnehmer und ein Schweizer Jugendfestival, das 500 Jahre Reformation feiert. Vom 3. bis 5. November findet in Genf Reformaction statt. Das Festival ist eine Zusammenarbeit von Kirchenbund, Jugendorganisationen und freikirchlichen Verbänden.
Anderthalb Jahre haben die Organisatoren auf dieses Novemberwochenende hingearbeitet. Logistisch gab es viel zu tun. «Der ganze Event ist dezentral. Das war, und ist immer noch, die grösste Herausforderung», sagt Mediensprecher Markus Giger. «Wir betreiben über 70 verschiedene Lokalitäten. Davon 39 Unterkünfte und 36 Programmstandorte.»
Denken, tanzen, feiern
Über 4‘700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Schweiz hätten sich unterdessen angemeldet, sagt Giger. Das Festival sei ausgebucht, aber Tickets für einzelne Veranstaltungen seien noch erhältlich.
Eröffnet wird das Festival mit einer «Nacht der Lichter» mit Taizé-Brüdern und einem Sternmrasch zum Reformationsdenkmal. Am Samstag finden 45 Workshops statt. Es wird getanzt, über Ökologie diskutiert oder das CERN besichtigt, die Forschungseinrichtung der Europäischen Organisation für Kernforschung.
«Für jeden etwas»
«Das Lokalkomitee in Genf wollte eine grosse Bandbreite anbieten, von biblischen bis gesellschaftsrelevanten Themen», sagt Giger. Einige Gruppen würden den Samstag für eigene Aktivitäten nutzen. Zum Beispiel jene, die das Festival mit dem Konflager kombinierten.
Bedenken von reformierter Seite wegen der Zusammenarbeit mit Freikirchen habe es keine gegeben. Bei der Vielfalt an Themen sei für jeden Geschmack etwas dabei.
Mehr Informationen zum Festival auf www.reformaction.ch.
(Bildlizenz: Creative Commons cc by-sa 4.0)