Stephen Hawking wird in der Londoner Westminster Abbey bestattet. Er starb am 14. März im Alter von 76 Jahren in Cambridge. Seine Asche werde in der Nähe des Grabes des Gelehrten Isaac Newton beigesetzt, teilte am 20. März Dekan John Hall mit. Dies sei im Rahmen eines Gottesdienstes später im Jahr geplant.
Newton wurde 1727 in der Kirche beigesetzt. Dort in der Nähe ist auch das Grab des Naturforschers Charles Darwin (1809-1882). Hawking wurde 1979 Professor für Mathematik in Cambridge. Er hatte dort mehr als 30 Jahre lang den renommierten Lucasischen Lehrstuhl für Mathematik inne und stand damit in Newtons Nachfolge.
Die Trauerfeier für Hawking soll in der Universitätsstadt Cambridge stattfinden. Sie ist in der Kirche St. Mary’s am 31. März geplant, wie Hawkings Familie mitteilte. Neben Verwandten und Freunden seien auch Kollegen eingeladen.

Hawking entwickelte Theorien zum Ursprung des Kosmos und zu Schwarzen Löchern. An ein Leben nach dem Tod glaubte er nicht.