Aargauer Kirchenrat spendet 15’000 Franken für Flüchtlinge

Der Kirchenrat der Reformierten Landeskirche Aargau spendet 15'000 Franken Nothilfe für die Menschen, die vor dem Terror des «Islamischen Staates» im Nordirak fliehen mussten. Das Geld wird der christlichen Hilfsorganisation Christian Aid Program Northern Iraq (CAPNI) überwiesen.

Die Zahl der Flüchtlinge im Nahen Osten steigt immer weiter: im Bild das Lager Za'atari in Jordanien, wo 150'000 Vertriebene aus Syrien leben. U.S. Department of State

Gegen 200’000 Christen und Jesiden sind Hals über Kopf in die teilautonome Kurdenprovinz geflohen, wo inzwischen weit über eine Million Flüchtlinge leben.

Dort hat die einheimische Hilfsorganisation Christian Aid Program Northern Iraq (CAPNI), die von der Reformierten Kirche des Kantons Zürich unterstützt wird, ein grosses Nothilfeprojekt für die neuen Flüchtlinge gestartet. CAPNI verteilt Lebensmittelpakete, Hygieneartikel, Matratzen, Wassercontainer und Medikamente.

Aufruf zum Gebet

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat unterdessen seine Mitgliedkirchen zum Gebet und zur Solidarität mit den Menschen im Nordirak aufgerufen.

Diesem Aufruf schliesst sich der Kirchenrat der Reformierten Landeskirche Aargau an und bittet die Aargauer Kirchgemeinden, Gebete für die Flüchtlinge und die bedrohten Menschen im Nordirak in ihre Gottesdienste aufzunehmen und die Hilfsorganisation CAPNI zu unterstützen.