Für 2014 soll der Beitrag der Kirchgemeinden von 2,3 Prozent der Steuereinnahmen beibehalten werden.In den Jahren 2015 und 2016 wird dagegen wegen Einnahmenrückgang von Defiziten von rund einer halben Million Franken gerechnet. Es könnte sein, dass deshalb der Zentralkassenbeitrag 2017 auf 2,4 Prozent erhöht wird.
Ebenfalls genehmigt wurde nach ausführlichen Diskussionen die Teilrevision verschiedener Erlasse der landeskirchlichen Rechtssammlung. Dabei wurde ein Beschluss der Sommersynode, nach dem Dekane und Dekaninnen keinen Einsitz in der Synode haben dürfen, wieder rückgängig gemacht. Die Bemerkung im Reglement für ordinierte Angestellte, dass «eine Arbeitszeitkontrolle in der Regel ausgeschlossen ist», wurde gestrichen.
Ferner beschloss die Synode, das Projekt «Palliative Care und Begleitung» noch bis 2016 mit 120000 Franken jährlich zu unterstützen. Bis dahin hofft der Kirchenrat, Partner zur weiteren Finanzierung gewinnen zu können.
Eine «Motion zur Stärkung des Pädagogischen Handelns» forderte, dass der Unterricht ab dem Alter von elf Jahren (PH 3 und 4) obligatorisch für die Zulassung zur Konfirmation sein sollte. Nach kontroverser Diskussion wurde die Umwandlung in ein (weniger verbindliches) Postulat mit 81 zu 54 Stimmen gutgeheissen.