Ziel ist es gemäss der Mitteilung, eine kirchenmusikalische Grundausbildung auf interkonfessioneller Basis anzubieten. Es sei die erste und einzige Kirchenmusikschule in der Schweiz, die von beiden Landeskirchen getragen werde, erklärte Musikschulleiter Markus J. Frey auf Anfrage. Aufgrund sinkender Studentenzahlen hätten sich die beiden konfessionellen Institute vor zehn Jahren entschlossen, die Ausbildung der Organisten und Chorleiter künftig gemeinsam zu gestalten. Die Gründung und Finanzierung der Musikschule durch beide Landeskirchen sei «ein Entscheid, der nie bereut wurde», lobte Rudolf Hagmann, Mitglied des katholischen Kirchenrats, diese ökumenische Pionierarbeit, heisst es in der Mitteilung weiter.
Auch Kirchenmusik muss mit der Zeit gehen: Schulleiter Markus J. Frey sprach über die Notwendigkeit, die Kirchenmusik gemeinsam mit Experten und Studierenden weiterzuentwickeln. Konkret wolle dem Bedürfnis der Kirchgemeinden nach Populärmusik mehr Rechnung getragen werden.