60000 Franken für die Dargebotene Hand

Das Dietiker Familienunternehmen Pestalozzi wünschte sich zu seinem 250-Jahre-Jubiläum anstelle von Geburtstagsgeschenken eine Einzahlung in den Spendentopf. 180000 Franken kamen zusammen. Eines der drei Projekte, das damit unterstützt wird, ist die neuste Kampagne der Dargebotenen Hand in Zürich.


«Mir geht’s blendend.» – «Wirklich? Wir hören zu. Tel. 143», lautet die Plakatkampagne der Dargebotenen Hand Zürich, die dank der Spende realisiert werden konnte. «Reden hilft», weiss Tony Styger, Geschäftsführer der Dargebotenen Hand. Besonders zwischen 18 und 40 Jahren werden viele Weichen im Leben gestellt: Ausbildung, Karriere, Freunde, Partnerschaften, Kinder und persönliche Unabhängigkeit. Womöglich alles gleichzeitig. Da sind Stress- und Krisensituationen eigentlich «normal». Ein Gespräch könne helfen, die Situation klarer zu sehen; dafür sei die Dargebotene Hand da.

Das Schweizer Sorgentelefon registriert jährlich rund 200000 Anrufe. Viele Menschen suchen auch online Hilfe. Gleichzeitig mit der Plakataktion wird die neu gestaltete Website www.143.ch aufgeschaltet. «Wir freuen uns, dass wir mit der Unterstützung dieser Kampagne die Dienstleistung der Dargebotenen Hand bei den jüngeren Menschen bekannt machen können», betont Dietrich Pestalozzi, CEO und Inhaber der Pestalozzi Gruppe. Der sozialen Verantwortung ist er sich als Unternehmer sehr bewusst und engagiert sich deshalb.