Dies habe zu Verunsicherungen bei den Kirchenmitgliedern geführt, sagte er gemäss epd vor der reformierten Synode. Seit Jahresbeginn haben rund 700 Personen die reformierte Kirche verlassen. 2013 waren es 299. Für etliche Menschen reichten offenbar die Reizwörter «Steuerabzug» und «Kirche» auf dem Kontoauszug, um auszutreten, sagte Heimbucher.
Ab 2015 wird die Kirchensteuer auf Kapitalerträge automatisch abgezogen. An der Steuerhöhe ändert sich nichts. Die angekündigte Umstellung hatte dennoch zu Irritationen bei Kirchenmitgliedern und zu erhöhten Austrittszahlen geführt. Dabei seien die meisten Menschen wegen der geltenden Freibeträge gar nicht betroffen, so Heimbucher.
Zur Evangelisch-reformierten Kirche Deutschlands gehören rund 183‘000 Mitglieder in 145 Gemeinden zwischen Ostfriesland und dem Allgäu. Von den Einnahmen stammen rund zwei Drittel oder 28,3 Millionen Euro aus der Kirchensteuer. Grösster Ausgabeposten des Haushalts sind nach Heimbuchers Worten die Gehälter für die Mitarbeiter, für die rund 21,2 Millionen Euro veranschlagt sind. (epd)