Widersprüchliche Berichte über Freilassung syrischer Bischöfe

Das Schicksal der beiden am 22. April in Syrien entführten orthodoxen Bischöfe scheint unklar. Die griechisch-orthodoxe Kirche dementierte laut libanesischen Medienberichten vom 23. April Angaben des französischen kirchlichen Werks «L'Oeuvre d’Orient», der syrisch-orthodoxe Metropolit von Aleppo, Mar Gregorios Yohanna Ibrahim, und der griechisch-orthodoxe Erzbischof von Aleppo und Iskenderun, Boulos Yazigi, seien befreit worden.


Auch die Hintergründe der Entführung sind weiterhin unklar. Laut der syrisch-orthodoxen Diözese soll es sich bei den Entführern um Tschetschenen handeln. Medienberichten zufolge waren die beiden orthodoxen Geistlichen auf dem Weg von einem Dorf nahe der türkischen Grenze zurück nach Aleppo, als ihr Auto vor der Stadt angehalten und der Fahrer mit Schüssen getötet wurde. Die beiden kamen offenbar von Verhandlungen, um die Freilassung für zwei vor Monaten entführte Priester zu erreichen.

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