USA: Gremium schlägt Reformen für Hinrichtung vor

Die von dem gemeinnützigen «Constitution Project» in Washington eingesetzte Kommission äusserte sich in ihrem Bericht mit dem Titel«Nicht wieder gut zu machende Fehler» zu der fehlgeschlagenen und offenbar schmerzhaften Giftspritzenhinrichtung im US-BundesstaatOklahoma Ende April.


Die Henker hatten die Exekution abgebrochen,nachdem die Mittel anscheinend nicht die erwartete Wirkung zeigten.Der Todeskandidat starb kurz darauf an Herzversagen. In Oklahoma verwendeten die Henker einen unerprobten«Giftcocktail» von drei Mitteln.

Die Kommission riet, in Zukunft nurein Narkosemittel in hoher Dosis einzusetzen. Auf diese Weise töteten sich Sterbewillige bei dem im Bundesstaat Oregon zugelassenen ärztlich assistierten Suizid. 

Das Gremium fordert ausserdem, Verhöre mitVerdachtspersonen grundsätzlich aufzuzeichnen und Verurteilten bessere Chancen zu geben, bei Berufungsverfahren entlastende Indizienvorzubringen.