In einem Bericht, der am Mittwoch Senator Charles Ernest Grassley aus Iowa überreicht werden sollte, kritisieren die Autoren laut Bericht der Zeitung «Washington Post» vom 14. August, das Verbot beschränke die Redefreiheit. Hinter dem Bericht stünden unter anderen Vertreter der Baptisten, der Pfingstkirche «Assembly of God» sowie die grösste evangelikale Gruppe der Latinos.In den vergangenen Jahren hätten bereits mehr als 1000 meist konservative christliche Geistliche über Politik und Kandidaten gepredigt, so der Zeitungsbericht weiter. Kritiker bezeichneten dies als Bruch der Trennung von Staat und Kirche in den USA.
In der Bevölkerung stösst der Vorstoss laut einer Studie von Ende Juli auf wenig Zustimmung. Einer repräsentativen Umfrage des Forschungszentrums Pew Research zufolge sind zwei Drittel der befragten US-Bürger dagegen, dass Kirchenvertreter politische Kandidaten öffentlich unterstützen sollten.