Seit über zehn Jahren existieren die Ostermärsche in Bern und am Bodensee. Der Marsch in Bern wird koordiniert von der reformierten Fachstelle für Ökumene, Mission und Entwicklungszusammenarbeit (OeME), der Regionalgruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) in Bern, dem Schweizer Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes (IFOR) und dem Christlichen Friedensdienst (cfd).
Unter dem Motto «Sicherheit schaffen: Mit Bildung und Gesundheit statt Waffen» fordern die Organisatoren ein Umdenken in der Schweizer Rüstungspolitik, wie Annick Wangler von den reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn sagt. Im letzten Jahr nahmen rund 500 Personen am Marsch teil.
Der diesjährige Bodensee-Ostermarsch startet in Lindau (D) und steht unter dem Motto «Krieg ächten – Frieden schaffen». Über siebzig Organisationen aus dem Bodenseeraum laden zum Spaziergang ein, darunter auch verschiedene reformierte Organisationen.
Nach der Wirksamkeit der Ostermärsche gefragt, antwortet Wangler: «Natürlich kann man sagen: Die laufen einfach ein bisschen für den Frieden. Aber letztlich ist es sichtbares Zeichen für Solidarität und gerechten Frieden. Ein Thema also, das nie an Aktualität verliert.»
Informationen zum Ostermarsch in Bern
Informationen zum Bodensee-Friedensweg