Organisiert wird der internationale und interdisziplinäre Kongress von den drei mitteldeutschen Universitäten im Universitätsbund Halle-Jena-Leipzig, wie es in einer Mitteilung heisst.
An fünf Tagen gehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Spuren der Reformation in einer globalen Perspektive nach und thematisieren die Wirkungen der Reformation nicht nur in Bezug auf ihre Bedeutung für Theologie und Kirche, sondern vor allem für Politik, Recht, Wirtschaft und Gesellschaft, aber auch für Kunst, Medien, Bildung und Wissenschaft.
Abschluss eines zehnjährigen Forschungsprojekts
Zur Eröffnung des Kongresses am Abend des 7. August nehmen neben Wissenschaftlern auch Vertreter aus Politik und Kirche teil. An die Eröffnung schliesst sich zudem ein Empfang der Landesregierung Sachsen-Anhalts an.
Der Kongress bildet den Abschluss des Projekts «Spurenlese» der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, das zehn Jahre lang – von 2007 bis 2017 – Forschungsprojekte und Workshops zur Reformation gefördert hat.