Blatter teilte dem Papst mit, dass es beim Eröffnungsspiel der nächsten Weltmeisterschaft ein «Franziskus-Moment» geben werde, bestätigte er anschliessend gegenüber Radio Vatikan. Man werde auf dem Spielfeld eine Taube fliegen lassen, um den Beitrag dieses Sports zum Frieden zu bekunden. Eine Idee des Papstes, am Spielfeldrand einen Olivenbaum zu pflanzen, sei nach Fifa-Regeln nicht realisierbar.
Er habe gewusst, dass der Papst fussballbegeistert sei, sagte Blatter nach der Audienz. Franziskus habe ihm gesagt, dass der Sport Leute zusammenbringe, dass er zur Erziehung beitrage, dass Disziplin, Respekt, Wettkampf und Fairplay dazugehörten. Der Papst habe ihm bestätigt, dass der Fussball der Welt eine grosse Hoffnung schenke und sich noch mehr für den Frieden einsetzen müsse. «Futbol por la paz», habe der Papst ihm gesagt, so Blatter.
Als konkretes Beispiel nannte Blatter dem Papst Pläne der Fifa, ein Spiel zwischen der zumindest fussballerisch anerkannten Mannschaft Palästinas gegen Israel zustande zu bringen. «Bravo, mach weiter so! Aber denk daran, es sollte Frieden geben», sei die Antwort des Papstes gewesen.