Mildred Hayes ist verzweifelt. Vor sieben Monaten wurde ihre Tochter Angela unweit ihres Zuhauses brutal vergewaltigt, ermordet und anschliessend verbrannt. Doch der Mörder konnte noch nicht dingfest gemacht werden.
In ihrer Wut mietet Mildred drei Werbetafeln am Ortsausgang, worauf sie in grossformatigen Lettern den örtlichen Polizeichef des Nichtstuns anklagt. Die Aktion verändert das Leben der Bewohner von Ebbing folgenreich, denn plötzlich steht die kleine Gemeinde im Fokus des nationalen Interesses.

In «Three Bilboards Outside Ebbing, Missouri» lernt man die Bösen lieben und die Helden anzuzweifeln. (Bild: 20th Century Fox)
Dem Regisseur Martin McDonagh («Brügge sehen…und sterben») gelingt in «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri» ein brillanter Balanceakt zwischen aufwühlender Tragik und staubtrockenem Humor à la Gebrüder Coen. Doch McDonagh geht in seiner Kompromisslosigkeit noch einen Schritt weiter, indem er sich statt auf Ästhetik, voll und ganz auf seine radikale Geschichte verlässt. Hier werden keine Gefangenen gemacht.>
Frances McDormand, Woody Harrelson und Sam Rockwell spielen schlicht überragend. Ein potenzieller Oscar-Kandidat und ein cineastisches Highlight des noch so jungen Filmjahres. (Sarah Stutte/Medientipp.ch)
Kinostart: 25. Januar 2018
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