Sie seien über die grosse Solidarität erfreut, teilten Brot für alle, Fastenopfer und Partner Sein am Donnerstag, 3. April, mit. Der Erlös der Brotaktion im Rahmen der ökumenischen Kampagne während der Fastenzeit fliesst nach deren Angaben vollumfänglich in die Projektarbeit der Werke. Die Brotaktion läuft bis Ostern (20. April). Knapp 600 Bäckereien beteiligen sich dieses Jahr an der Brotaktion.
2014 steht die ökumenische Kampagne unter dem Motto «Die Saat von heute ist das Brot von morgen». Ohne Gerechtigkeit zwischen den Menschen im Süden und im Norden sei keine nachhaltige Entwicklung möglich, betonen die kirchlichen Werke. Nachhaltige Entwicklung sei auch ohne Gerechtigkeit zwischen den heutigen und den künftigen Generationen nicht möglich.
Mit dem Kauf eines der speziellen Brote mit dem Preiszuschlag von 50 Rappen soll ein Zeichen der Solidarität zwischen den Generationen gesetzt werden. Das helfe vielen Menschen, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen und ihre Lebenssituation zu verbessern, schreiben Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein.
Beispielprojekte in Burkina Faso und Bangladesh
Mit dem Erlös aus der Brotaktion unterstützen die Werke in diesem Jahr die Bäuerinnen und Bauern in Burkina Faso. Das helfe den Familien auf dem Land, ihren Boden besser zu bebauen. «Sie sollen ihr eigenes Essen anpflanzen können und nicht nur Baumwolle für unsere Jeans. Auch sie haben ein Recht auf Nahrung, das Recht, jeden Tag genügend und gesundes Essen zu haben», schreiben die Hilfswerke dazu.
Dank der Brotaktion lassen sich auch die Näherinnen in den Textilfabriken von Bangladesh unterstützen. Sie arbeiten häufig zehn oder elf Stunden am Tag und manchmal sieben Tage pro Woche ohne freien Tag. Die Fabriken sind heiss und staubig. Wenn es brennt, sind die Ausgänge häufig verschlossen und es gibt immer wieder Unglücksfälle mit vielen Toten. Die Unterstützung soll den Arbeiterinnen und Arbeitern helfen, sich wehren zu können. Auch sie hätten nämlich ein Recht auf anständige Arbeitsbedingungen.