Bei dem Verfahren vor dem Landgericht München gehe es auch um den einheitlichen ethischen Bewertungsmassstab, sagte der Theologe den «Kieler Nachrichten» (Dienstagsausgabe). «Trotz aller Verdienste um den deutschen Fussball: Daraus den Anspruch auf eine andere Moral abzuleiten, geht nicht», unterstrich Schneider. Hoeness hatte am ersten Prozesstag ein Geständnis abgelegt und zugegeben, er habe insgesamt 18,5 Millionen Euro an Steuern hinterzogen.
11. März 2014
EKD-Vorsitzender fordert «keine Sondermoral» im Fall Hoeness
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche inDeutschland (EKD), Nikolaus Schneider, warnt angesichts des Prozesses wegen Steuerhinterziehung gegen Bayern-Präsident Uli Honess vor einer Sondermoral für Prominente.