Es gehe einerseits um die Gefühle der Angehörigen der zum Tode Verurteilten, andererseits auch «um die gebotene Hochachtung gegenüber den Menschen, die durch dieses Fallbeil den Tod gefunden haben», sagte der Minister.
Man wolle nicht, dass sie «zum bevorzugten Reiseziel für Eventtouristen und für Voyeure» werde, so Spaenle. Er schliesst sich damit der Empfehlung eines Runden Tisches von Fachwissenschaftlern und Ethikern an, die sich ebenfalls gegen eine Dauerausstellung des Fallbeils ausgesprochen hatten.
Die Guillotine befindet sich im Besitz des Bayerischen Nationalmuseums. Sie war in Vergessenheit geraten, bis sie im Januar im Museumsdepot wiederentdeckt wurde.