Caritas-Projekt mit rumänischen Betagtenbetreuerinnen

Das im vergangenen Herbst gestartete Caritas-Projekt «In guten Händen - Von Caritas zuhause betreut» ermöglicht Betrerinnen aus Rumänien, sich drei Monate lang in der Schweiz zu geregelten Arbeitsbedingungen um Betagte zu kümmern. Zurzeit werden in der Schweiz zehn Betagte auf dieser Basis betreut, sechs davon in Zürich.


Dies bestätigte der Projektverantwortliche Beat Vogel gegenüber der katholischen Nachrichtenagentur kipa.

Mit dem Projekt will die Caritas einerseits die Qualität der Betreuung zu Hause sicherstellen, anderseits faire Arbeitsbedingungen für sogenannte Care-Migrantinnen und –Migranten garantieren. Diese werden aus dem Caritas-Spitex-Dienst in Rumänien rekrutiert. Sie verfügen über eine gute Ausbildung und können nach dem zeitlich befristeten Einsatz in der Schweiz wieder in ihre Anstellung zurückkehren, sodass sie nicht abwandern wie viele andere Fachkräfte in Rumänien.

In der Schweiz zahlt die Caritas Krankenkasse und Sozialversicherungen für sie, die Betreuerinnen haben eine klar geregelte Präsenzzeit und einen fairen Lohn. Bei Billiganbietern für solche Dienstleistungen sei das allzu oft nicht gewährleistet.