Billiger Strom für chinesische Kirchen

Die Kirchen in China gehören zu den Nutzniessern eines neuen Strompreissystems: Religiöse Gebäude werden demnach künftig als Privatwohnungen statt als öffentliche Einrichtungen klassifiziert.


Mit der Neuregelung könnten die Stromkosten um bis zu zwei Drittel sinken, meldete der asiatische katholische Pressedienst Ucanews am 9. Juli.

Die Neuregelung geht offenbar auf eine Initiative von fünf Bischöfen in der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes (CPPCC) im vergangenen März zurück. Zwei der Bischöfe gehören der chinesischen katholischen Untergrundkirche an.

Von dem neuen Preissystem profitieren nach Angaben von Ucanews rund 13‘900 Einrichtungen staatlich anerkannter Religionsgemeinschaften.

Die CPPCC bietet Institutionen wie Kirchen und Organisationen nationaler Minderheiten die Möglichkeit, an der Meinungsbildung des Nationalen Volkskongresses der Kommunistischen Partei Chinas mitzuwirken.