AG: Reformierte Kirche eröffnet Felix-Hoffmann-Wanderweg

Am Samstag, 12. April, eröffnete die reformierte Landeskirche Aargau den Felix-Hoffmann-Weg. Er führt zu sechs reformierten Kirchen im Kanton und würdigt den Künstler Felix Hoffmann (1911-1975). Seine Glasmalereien sind für die reformierte Kirche von grosser Bedeutung.


An der Feier in der Kirche von Kirchberg würdigten Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg und die Kunsthistorikerin Barbara Strasser das Schaffen des Künstlers. Weber-Berg wies auf den «glücklicherweise überwundenen» Gegensatz zwischen der Reformation, die alle Kunstwerke aus den Kirchen entfernen liess, und der bildenden Kunst, hin.  Es gelte Felix Hoffmann in seiner Bedeutung für die Kunst und für die reformierte Kirche im Aargau noch tiefer zu entdecken, so Weber-Berg.

Der in Aarau als Zeichenlehrer tätige Felix Hoffmann hat mit seinen Glasmalereien in elf reformierten Kirchen im Aargau, aber auch in anderen Kantonen, wie beispielsweise im Berner Münster, bleibende Kunst geschaffen. Kunsthistorikerin Strasser erläuterte seine Entwicklung vom Grafiker hin zum Glasmaler, der Farben sorgfältig und mit künstlerischer Bravour einsetzte. Wiederkehrend seien bei Hoffmanns Kunst die biblischen Geschichten. «Seine Bilder sind gleichzeitig künstlerisch und handwerklich-technisch bis ins letzte Detail durchdacht», sagt Strasser.

Der Felix-Hoffmann-Weg ist als Rundweg mit einer Länge von rund 28 Kilometern gestaltet, die Wanderzeit beträgt ungefähr sieben Stunden.


Fotografien und weiterführende Informationen zum Felix-Hofmann-Weg