Beim Angriff sei der schwangeren Frau das Kopftuch abgerissen und ihr Kopf gegen ein Auto geschlagen worden. Es seien auch rassistische Bemerkungen gefallen, berichtete die schwedische Plattform «thelocal.se» am 19. August.
Nach Bekanntwerden des Vorfalls berichteten weitere Muslimas von Belästigungen wegen ihres Kopftuchs. Aktivistinnen riefen im Internet Frauen dazu auf, Bilder von sich mit Kopftuch zu veröffentlichen. Von der Justizministerin forderten sie Massnahmen, um die Sicherheit von Muslimas in Schweden zu gewährleisten. Die Bilder wurden auf Twitter und Instagram mit dem Schlagwort #hijabuppropet (dt. Hidschab-Aufschrei) gepostet. Laut «thelocal.se» haben auch einige Politikerinnen teilgenommen.
Die Polizei stuft den Angriff laut «thelocal.se» als Hass-Verbrechen ein. Die Justizministerin habe einem Treffen mit den Organisatoren von #hijabupprobet zugesagt.