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Fotos:
A. Roulier, Zimmerwald

 

Concertissimo - Orgel und Cembalo im konzertanten Dialog

Ort: Kirche Zimmerwald

Beginn: 19.11.2017, 17:00

Johann Gottfried Walther  1684-1748
Concerto del Sigr. Meck (richtig: nach Antonio Vivaldi), h-Moll
Allegro – Adagio – Allegro

Georg Friedrich Händel  1685-1759
Orgelkonzert F-Dur, op. 4, Nr. 5
Larghetto – Allegro – Alla Siciliana – Presto

Johann Sebastian Bach  1685-1750
Cembalokonzert D-Dur, BWV 1054
(Allegro) – Adagio e piano sempre – Allegro

Johann Sebastian Bach
Concerto d-Moll nach Antonio Vivaldi, BWV 596
(Allegro)/Grave/Fuga – Largo – Finale

Johann Sebastian Bach
Concerto C-Dur nach Johann Ernst Prinz von Sachsen-Weimar  BWV 595/984
(Allegro) – Adagio e affettuoso – Allegro assai

Elie Jolliet, Orgel
Andreas Marti, Cembalo

Johann Sebastian Bach und sein Vetter Johann Gottfried Walther waren einige Jahre lang Amtsnachbarn in Weimar, Bach an der Hofkirche, Walther an der Stadtkirche. Beide beschäftigten sich intensiv mit dem damals neuartigen italienischen Instrumentalkonzert und fertigten um die Wette von solchen Werken Transkriptionen für Orgel oder für Cembalo an. An diese Praxis schließen wir uns an, nun aber in Kombination beider Instrumente: Zu Orgeltranskriptionen fügt das Cembalo einen rhythmisch profilierenden Basso Continuo hinzu (so bei den beiden Konzerten nach Vivaldi), zu Bachs Cembalokonzert (von Bach nach seinem eigenen Violinkonzert E-Dur transkribiert) übernimmt die Orgel den Orchesterpart, und bei den beiden übrigen Konzerten sind Solo- und Begleitpartien dialogisch auf beide Instrumente verteilt.

Andreas Marti, Dr. theol., geb. 1949, Theologie- und Musikstudium in Bern. Lehrdiplome für Orgel bei Edwin Peter und für Cembalo (mit Auszeichnung) bei Jörg Ewald Dähler. Organist und Chorleiter an der Reformierten Kirche Köniz seit 1974. Dozent für Liturgik und Hymnologie an den Musikhochschulen Bern, Zürich und Graz. Bis 2014 Beauftragter für Liturgik und Hymnologie der Deutschschweizer reformierten Kirchen, bis 2016 Titularprofessor für Kirchenmusik an der Theologischen Fakultät der Universität Bern und regelmäßiger Gastdozent an der Theologischen Fakultät Zürich. Konzerttätigkeit in der Schweiz und in Deutschland. Musikalischer Direktor der Berner Singstudenten.

Elie Jolliet, geb. 1994, Musikstudium an der Hochschule der Künste Bern HKB (Orgel, Generalbass, Cembalo, Improvisation), Bachelor of Arts 2016 (mit Auszeichnung), seither Studium an der Haute École de Musique in Lausanne bei Benjamin Righetti (Orgel; Studiengang Master of Arts in Music Performance). Organist an der Thomaskirche Liebefeld (Köniz), Finalist des Mendelssohn-Wettbewerbs 2015 in Aarau, Preisträger und Stipendiat des Musikpreises des Migros-Kulturprozents für 2016. Assistent für Hymnologie und Liturgik an der HKB. Leiter des Frauenchors Cantaare Münsingen BE.