Bild_18 .061 991 03 07

 

.

Impressum

Bericht: Ausflug nach Krauchthal & Bern

Vom Steinbruch ins Münster“ „Bern isch schön – aber chlei abgläge!“
Abgelegen ist Bern natürlich nicht. Das Krauchtal ist es aber schon, der Sandsteinbruch erst recht. Und so konnten nur die Gutbeschuhten und Berggängigen die glatten Wände mit den typischen Rillen bestaunen. Von Hand und mit viel Präzision wurden hier Blöcke herausgebrochen. Es herrschte eine andächtige Stille. Die Oltiger, Waisliger und Ammeler wissen noch, was Handarbeit ist und sind entsprechend beeindruckt.

Bald finden alle 47 Reiselustigen wieder zusammen. Im Museum werden alte landwirtschaftliche Gerätschaften bestaunt. Man kennt die Exponate, hat man doch noch erlebt wie die Grosseltern damit die Spreu vom Weizen getrennt haben. Die Museumsecke mit dem Thema Torberg dem nahen Gefängnis hat etwas Beklemmendes. Zum Glück aber klemmt die Türe der nachgebauten Zelle nicht und alle kommen wieder frei.

In Bern gibt’s über der Altstadt einen Hackbraten. Wer Glück hat, erwischt den Anschnitt. Schade hat die Stadt Bern keine Seilbahn vom Rosengarten zur Nydeggkirche gebaut. Der leider viel zu früh verstorbene Stadtpräsident Tschäppät hat das erfolgreich verhindert. Aber schliesslich führt der Fussweg zum Münster am Bärengraben vorbei, wo sich drei prächtige Exemplare an Rüebli gütig tun.

Auf dem Rückweg vom Münster, wo Pfarrer Stäuber erstaunliche Details zeigt, über die hier aus sittlichen Gründen nicht berichtet werden kann, wo er erstaunliche Details über die zerstörerischen Kräfte der Reformation ans Licht brachte und wo er den kleinen Mönch verriet, der anstatt die Bibel zu lesen ein Brettspiel mit in die Kirche nahm, auf dem Rückweg vom Münster schwellte sich die Brust der Landbevölkerung, denn unsere Kirche St. Niklaus ist noch viel ältere als das Berner Münster.

„Erscht wenn i en See und Schneeberge gseh han, bin i ufere rächte Reis gsy!“ meint eine Dame auf den vorderen Rängen. Eine See gab es nicht zusehen, dafür noch einen Nussgipfel auf dem Heimweg. Also doch noch eine richtige Reise. Danke Cornelia Bühler und Susi Eschbach für die Begleitung. Pfr. Christian Bühler

Bild_108

Bild_116

Bild_117

Bild_118