Bericht zur Kirchgemeindeversammlung

An der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung nahmen 29 Personen teil – 21 davon stimmberechtigt. Der neue Pfarrer Fabio Buchschacher nahm in seiner einführenden Besinnung Bezug auf das Jahresthema der Kirchgemeinde Nidau: «En feste Grund». Er zitierte aus 1.Korinther 3,11: «Einen anderen Grund kann niemand legen ausser dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.»Danach war als erstes Traktandum die Jahresrechnung 2018 an der Reihe. Wie Urs Kuhn erläuterte, schliesst die Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von 43’780.50 Franken ab, 120’180.50 besser als budgetiert. Diese Besserstellung ist im Wesentlichen auf einen Mehrertrag bei den Grundstückgewinnsteuern juristischer Personen von rund 106‘000 Franken zurückzuführen. Tiefere Ausgaben beim Personal- und Sachaufwand haben das Ergebnis ebenfalls positiv beeinflusst. Ausserdem konnten 250'000 Franken der Spezialfinanzierung «Werterhalt Liegenschaften» für künftige Renovationsarbeiten zugeführt werden. Die Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt. Im zweiten Traktandum ging es um die Kreditabrechnung für die neue Orgel. Urs Kuhn führte aus, dass der Kredit von 1,195 Millionen Franken nicht ausgeschöpft wurde. Die Kreditabrechnung weisst eine Unterschreitung von 282'301.45 Franken auf und wurde einstimmig genehmigt. Im dritten Traktandum wurde die Auslagerung der Redaktion «reformiert.» behandelt. Die jährlich wiederkehrenden Kosten von 16'000 Franken wurden mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung genehmigt. Auch im vierten Traktandum, Anpassung der Verwaltungsstellen um 10 Prozent, ging es um jährlich wiederkehrende Kosten von 16'000 Franken. Diese wurden einstimmig genehmigt.Bei den Mitteilungen aus dem Kirchgemeinderat nutze Salome Eisenmann die Gelegenheit, sich kurz vorzustellen. Sie wird am 1. September als neue Pfarrerin beginnen. Aufgewachsen ist Sie in Heiligenschwendi und hat in Bern studiert. Ihr Lebenspartner arbeitet als Pfarrer im Kanton Aargau. Sie sei gespannt und freue sich sehr auf die Arbeit in Nidau, wie sie ausführte. Anschliessend informierte André Schild über die Residenzpflicht. Die neuen Pfarrpersonen fragten für eine Ausnahmebewilligung an. Salome Eisenmann wird nach Biel ziehen, Fabio Buchschacher lebt in der Stadt Bern. Nach langer Überlegung entschloss sich der Kirchgemeinderat eine Ausnahmebewilligung zu erteilen. Neu haben aber alle Pfarrpersonen im Kirchgemeindehaus einen Büroraum. Es folgten diverse Informationen: Kirchenfest am 21. Juni, ausserordentlichesGlockengeläute am 14. Juni im Rahmen des nationalen Frauenstreiks, einheitliche Gottesdienstzeiten (ab nächstem Jahr immer um 10:00 Uhr) und die Aktivitäten sowiedie Rechnung der kantonalen Synode. Zum Schluss gab es einen Aufruf für eine Spurgruppe zur Sanierung und möglicher Umnutzung des Matthäuszentrums Port. Interessierte sollen sich auf dem Sekretariat melden.  Anregende Gespräche bei einem Apéro haben den Anlass abgerundet. Zur nächsten ordentlichen Kirchgemeinderatsversammlung am 02. Dezember um 19:00 Uhr sind alle herzlich eingeladen. Kirchgemeinderatspräsident, Eric Hoffmann

Datum: 11.06.2019