EKS

Untersuchungs­bericht zum Fall Gottfried Locher verzögert sich weiter

Die Untersuchung der Beschwerden gegen den ehemaligen EKS-Präsidenten Gottfried Locher dauert länger. Grund dafür seien die Corona-Pandemie und die Komplexität des Falles.

Die Aufarbeitung der Ereignisse rund um den ehemaligen Präsidenten der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS), Gottfried Locher, braucht noch mehr Zeit. «Das Synodepräsidium unter dem Vorsitz von Evelyn Borer ist bestrebt, die Aufarbeitung der Ereignisse mit der nötigen Sorgfalt durchzuführen», heisst es in einer Medienmitteilung vom 2. Februar.

Die Analysearbeiten seien komplex und die Corona-Pandemie verzögere die Arbeiten. Der Untersuchungsbericht der beauftragten Anwaltskanzlei werde deshalb voraussichtlich Ende Februar vorliegen. Die von der Synode eingesetzte nichtständige Kommission verfüge deshalb später als vorgesehen über die notwendigen Grundlagen, um ihre Arbeiten weiterzuführen.

Die nichtständige Kommission passe sich den zeitlichen Gegebenheiten an, um die Arbeiten mit der gegebenen Sorgfalt weiterführen zu können. «Da der bisherige Fahrplan nicht eingehalten werden kann, wird das Synodepräsidium an der Synode im Juni beantragen, eine ausserordentliche Synode für den 5. und 6. September in der BernExpo anzusetzen, um die Thematik zu behandeln», heisst es in der Mitteilung weiter. (bat)