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Reformierte Weltgemeinschaft will gegen Militarisierung kämpfen

(Bild: WGRK) Blick in die Plenarversammlung: Vom 29. Juni bis 7. Juli findet in Leipzig die Generalversammlung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen statt.

Die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) will sich weiterhin zusammen mit den Vereinten Nationen gegen globale Ungerechtigkeit und Militarisierung einsetzen. Das hat die Generalversammlung der WGRK in Leipzig beschlossen.

Die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) tagt seit letztem Donnerstag in Leipzig. Am Montag haben die Delegierten beschlossen, sich auch in Zukunft gegen globale Ungerechtigkeit und Militarisierung einzusetzen. Zugleich bekräftigten sie ihr Eintreten für Frieden und Versöhnung und ihr Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und Fundamentalismus.

Unterzeichnung der «Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre»

Die Generalversammlung der WGRK kommt nur alle rund sieben Jahre zusammen, zuletzt 2010 in den USA und 2004 in Ghana. Am Sonntag waren die Delegierten für einen Festgottesdienst in den Berliner Dom gereist. Die Versammlung endet am Freitag.

Einer der Höhepunkte steht am Mittwoch an. Dann reisen die Teilnehmer nach Wittenberg. Dort wollen sie sich der «Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre» anschliessen, die Katholiken und Lutheraner 1999 und die Methodisten 2006 unterzeichnet hatten.

Delegation des Kirchenbundes vor Ort

Weltweit gehören rund 80 Millionen Menschen einer reformierten Kirche an. Die Weltgemeinschaft hat aktuell 233 Mitgliedskirchen, 126 davon haben Delegierte nach Leipzig geschickt. Die Schweizer Reformierten sind in Leipzig durch eine Delegation des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) vertreten. Die Mitglieder der Delegation berichten in einem Blog von der Versammlung. (epd/Red.)

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