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Davoser Kirchen für vorbildliche Ökumene ausgezeichnet

(Bild: Wikimedia/Xenos)) In der Kirche St. Johann in Davos finden während des Weltwirtschaftsforums mindestens drei Gebetswachen statt, die von Mitgliedern der reformierten, katholischen und der freikirchlichen Davoser Gemeinden organisiert werden.

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK.CH) hat dem Projekt «Schweigen und Beten für Gerechtigkeit und Frieden» der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Davos das Oecumenica-Label verliehen.

Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Davos (AKiD) führt seit 1999 während des Weltwirtschaftsforums (WEF) eine Gebetswoche durch: Unter dem Titel «Schweigen und Beten für Gerechtigkeit und Frieden» finden in der Kirche St. Johann in Davos Platz ökumenische Feiern statt. Dabei wird jener Menschen gedacht, «die unter den negativen Folgen rücksichtslosen Wirtschaftens leiden», wie es in einer Mitteilung von AGCK.CH vom Montag heisst. Hinzu kommen Fürbitten für Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Kirchen. Das Projekt erhält nun von AGCK.CH das Oecumenica-Label.

Das Oecumenica-Label steht nach Angabe von AGCK.CH für «qualitativ gute Ökumene, die einer strengen Überprüfung standgehalten hat». Die Kriterien orientieren sich an der Charta Oecumenica, die die Kirchen Europas 2001 unterzeichnet haben.

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