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Berner Kirchen feiern gemeinsam Ostern

(Bild: zVg) Zum dritten Mal feiern die Berner Kirchen dieses Jahr einen gemeinsamen Ostergottesdienst, wie hier im Jahr 2014.

Es kommt nicht oft vor, dass die Osterdaten verschiedener Kirchen zusammenfallen. In diesem Jahr ist es wieder soweit. In Bern wird deshalb miteinander gefeiert. Die Organisatoren sehen das auch als Zeichen der Verbundenheit nach den Attentaten vom letzten Sonntag in Ägypten.

Nur selten feiern die westlichen und östlichen Kirchen die Auferstehung Christi am gleichen Sonntag, schreibt die Arbeitsgemeinschaft der Kirchen im Kanton Bern (AKB) in einer Mitteilung. Dieses Jahr fallen die unterschiedlich berechneten Osterdaten wieder einmal zusammen. Aus diesem Grund feiern die Berner Kirchen wiederum gemeinsam, wie schon 2011 und 2014.

«Die Feier soll nach den Attentaten vom Palmsonntag in Ägypten auch ein klares Zeichen der Solidarität sein», sagt Christoph Knoch, Präsident der AKB und reformierter Pfarrer in Muri-Gümligen auf Anfrage von ref.ch. Es werde in einem Moment der Stille und in den Fürbitten an die Opfer der Anschläge gedacht.

Breite Beteiligung

Dieses Jahr würden deutlich mehr orthodoxe Kirchen mitfeiern als die beiden Male zuvor, so Knoch. Mit dabei sei der russisch-, der serbisch-, der rumänisch-, der bulgarisch-, der eritreisch- und der äthiopisch-orthodoxe Geistliche.

Die Feier ist grundlegend überarbeitet worden. Es gibt Lieder, liturgische Gesänge und Lesungen in verschiedenen Sprachen. Die Predigt wird von Dorothea Loosli, Älteste der Berner Mennonitengemeinde, gehalten. In der Liturgie mitwirken werden unter anderem auch der Bischof der Christkatholischen Kirche der Schweiz, Harald Rein und Weihbischof Denis Theurillat. Pfarrer Daniel de Roche vertritt den Kirchenbund.

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