Fernseh- gottesdienst aus Möriken

Die Predigt vom TV-Gottesdienst von Sonntag, 26. August von Pfr. Martin Kuse finden Sie unter Downloads/Predigten.

Wenn Sie den Gottesdienst  (49 Minuten) und das anschliessende Interview mit Martin Kuse (11 Minuten) sehen möchten, klicken Sie bitte hier

Mitsing-Projekt mit Tabea Plattner

Wer hat Spass am gemeinsamen Singen? Lust und Zeit, kurz und intensiv an einem Chorprojekt in der Kirche Möriken mitzuwirken? Tabea Plattner, Chorleitung, freut sich auf eine bunte Mischung singender Menschen. Probedaten sind:

DI 23. Oktober, 19.30-21.00
SA 3. November, 09.30-11.00
MO 5. November, 19.30-21.00
DI 13. November, 19.30-21.00 (Hauptprobe mit Band)
SO 18. November, 15.40 Einsingen, Vorprobe (mit Band)
SO 18. November, 17.00 PoP-up Gottesdienst mit Chor und Band!

Anmeldung bis 21. September bei Tabea Plattner, 079 670 90 07 oder

Whatsapp-Gruppe Gottesdienst

Sich mit anderen organisieren für den Gottesdienstbesuch. Mitfahrgelegenheit suchen oder anbieten. Anstupser kriegen.

Beitreten: Meldung an Ursula Vock, 079 460 94 13.

Geschichtliches zur Kirche Möriken

Kirche Möriken

Neubau aus dem Jahr 1950. Voraus ging ein Streit um die Aufhebung des Denkmalschutzes der alten Kirche, welcher vor Bundesgericht entschieden wurde. Die neue Kirche wurde grösser, der alten aber baulich recht genau nachempfunden.

Vorgeschichte:

11./13. Jh. Erbauung einer romanischen Kapelle (Antoniuskapelle)

Um 1400 erstes Geläut (Antoniusglocke)

1521 Bau der alten Kirche anstelle der Kapelle

1554 Errichtung des Turms und des Polygonalchors, Aufstellung des Taufsteins

1660 Erweiterung des Schiffs nach Norden

1922 Äufnung eines Kirchenbaufonds durch die Einwohnergemeinde

1942 Gemeinde versammlungsbeschluss für einen Kirchenneubau. Aufhebung des Beschlusses durch den Aargauischen Regierungsrat: Der Neubau sei Sache der Kirchgemeinde (Trennung von Kirche und Staat! In Möriken-Wildegg gehörte die Kirche noch der Einwohnergemeinde)

1944 Errichtung einer Teilkirchgemeinde Möriken-Wildegg durch den Grossen Rat. Rechtlicher Übergang der Kirche in das Eigentum der Teilkirchgemeinde

1946 Der Aargauische Regierungsrat stellt die alte Kirche unter Denkmalschutz.

1948 Aufhebung des Denkmalschutzes und Abbruchbewilligung für die alte Kirche durch den Regierungsrat, nachdem das Bundesgericht diese als nicht erhaltenswert einstufte

1963 Wiedervereinigung der Teilkirchgemeinden Möriken-Wildegg und Holderbank durch den Grossen Rat

 

Im Eingangsbereich der Kirche steht die alte Antoniusglocke aus dem Jahr 1400, die älteste erhaltene Glocke im Kanton Aargau.

Ebenfalls hinten in der Kirche zu sehen ist der alte Taufstein von 1554.

Erwähnenswert ist auch die 1980 eingebaute Metzler-Orgel von hoher Qualität.

Geschichtliches zur Kirche Holderbank

Die Kirche wurde erbaut um 1702.

Vorgeschichte:

Ums Jahr 1000 gab es hier an der Aare nur einen Hof. Dieser gehörte zum Kloster im Hof zu Luzern, dieses wiederum zum Benediktinerkloster Murbach im Elsass. Wohl im 13. Jh. wird - wohl von den Benediktinern - ein Kirchlein gebaut.

Holderbank 1653: Von Bern aus zählt man 11 Feuerstellen (Haushaltungen).

Das Kirchlein dient als Grabkapelle für die Wildegger Schlossherren.

Um 1700 ist das Kirchlein "elend und vom Alter zerfallen". Anna Salome Daxelhofer geborene Effinger schreibt dies ihrem Bruder Junker Bernhard Effinger, Zwingherr zu Wildegg. Sie stiftet einen Neubau, den Bernhard ausführen lässt. Um 1701/02 herum wird die neue Kirche eingeweiht. In der Substanz ist dies der heutige Bau. Erweiterungen (Empore, Vordach) und Renovationen folgen, zuletzt 1948.

Der Taufstein von 1475 wurde aus dem alten Kirchlein hinübergerettet. Er zeigt unter anderem Jesus als den Schmerzensmann.

Das Pfarrhaus stand früher unterhalb der Hauptstrasse und wurde 1965 abgerissen. Das heutige Pfarrhaus gegenüber der Kirche trägt an einem Fenstersturz zur Strasse hin die eingemeisselte Jahrzahl 1605. Renovation oder Neubau? Vermutlich Ersteres: Der Baustil ist spätgotisch, was auf das 15. Jh. hindeutet. Das Haus war wohl vordem ein Meierhaus der Schlossherrn zu Wildegg, und ein solches wird 1484 erstmals erwähnt. Von einem früheren Nebengebäude ist noch der Gewölbekeller erhalten. Das Pfarrhaus ist also mindestens 100, vermutlich aber über 200 Jahre älter als die Kirche. Beide Gebäude stehen unter Denkmalschutz.

Datei: Das Glockengeläut der Kirche Möriken
Beschreibung: Quelle: Georges Rapp, Möriken 2006
Datei: Die Geschichte der Kirche Möriken im 20. Jahrhundert
Beschreibung: Quelle: Georges Rapp, Möriken 2006
Datei: Kirchenfenster Möriken: Faltblatt (pdf)
Beschreibung: Zusammengestellt aus einer Predigtreihe zu den Fenstern 2006
Datei: Geschichte der Kirchgemeinde seit dem 15. Jh. (pdf)
Beschreibung: zusammengestellt von M.Kuse, Pfr, 2010